Wie kann man sich vor Insektenstichen schützen?

Wie kann man sich vor Insektenstichen schützen?

Insekten gehören zum Tierreich. Sie wachsen, leben und besitzen Sinneswahrnehmungen. Mit weltweit schätzungsweise rund einer Million Arten stellen sie die größte Anzahl an Tierarten dar. Zahlreiche Arten müssen noch entdeckt werden, insbesondere in den tropischen Wäldern.

Es gibt verschiedene Klassifikationen, anhand derer Insekten nach ihren Eigenschaften unterschieden werden können. Wir beschäftigen uns hier mit den fliegenden und kriechenden Insekten, die in unseren Regionen vorkommen.

FLIEGENDE INSEKTEN

Stechmücken

Trotz Sonnenschein und Lebensfreude bringt der Sommer auch einige Unannehmlichkeiten mit sich. Dazu gehören stechende Insekten, allen voran die Stechmücken. Zunächst sollte man wissen, dass sich die Weibchen von Blut ernähren und es für die Entwicklung ihrer Eier benötigen. Die Männchen sind dagegen vollständig vegetarisch und ernähren sich vom Nektar der Blüten. Man kann sie anhand ihrer federförmigen Fühler unterscheiden, mit denen sie die Weibchen orten. Diese erzeugen das hohe Summen, das einem Mückenstich häufig vorausgeht.

Die meisten Stechmücken orientieren sich nicht am Licht. Sie verfügen über zahlreiche andere Möglichkeiten, uns aufzuspüren. Zunächst nehmen sie das Kohlendioxid wahr, das wir beim Ausatmen abgeben, anschließend unsere Körperwärme und schließlich unsere Bewegungen. Die Stechmücke besitzt winzige Härchen, die selbst auf kaum wahrnehmbare Luftbewegungen reagieren. Etwa jeder fünfte Mensch soll ein bevorzugtes Ziel sein. Stechmücken werden unter anderem von den auf der Haut vorhandenen Bakterien angezogen.

Diese Bakterien sind ebenfalls für unseren Körpergeruch verantwortlich. Anhand dieses Geruchs können Stechmücken uns aufspüren und als Ziel auswählen.

Wespen

Nach Angaben des Entomologen Donald Lewis von der Iowa State University können Hornissen- und Wespenvölker aus mehreren Tausend Arbeiterinnen bestehen.

Im Gegensatz zu den Bienen müssen Wespen jedes Jahr ein neues Nest bauen, was sehr viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt. Zu Beginn des Sommers müssen die ersten Generationen die Larven und die Königin versorgen. Sie widmen dieser Aufgabe so viel Zeit und Energie, dass ihnen kaum Gelegenheit bleibt, selbst Nahrung aufzunehmen. Gegen Ende des Sommers werden sie von diesen Pflichten befreit, da sich die ausgewachsenen Larven selbst ernähren können. Dann erscheinen die Wespen vermehrt an unseren Tischen, um sich dort zu bedienen. Beim Trinken süßer Getränke und beim Essen von Früchten ist Vorsicht geboten, denn Wespen fliegen häufig um Gläser und Teller herum und können unbemerkt zustechen.

Hornissen

Entgegen einer verbreiteten Annahme handelt es sich bei Hornissen nicht um eine eigenständige Insektengruppe, sondern um eine Untergruppe der Wespen. Eine Hornisse ist ungefähr dreimal so groß wie eine gewöhnliche Wespe. Diese große Familie wird als Faltenwespen beziehungsweise Vespidae bezeichnet. Die Europäische Hornisse ist ein fleischfressendes Insekt. Sie ernährt sich unter anderem von Fliegen und ist dadurch für die Umwelt nützlich. Sie kann auch andere Insekten wie Schmetterlinge, Wespen, Raupen, Heuschrecken und Grillen erbeuten, jedoch nur selten Bienen. Sie greift außerdem die Große Wachsmotte an, ein Insekt, das Bienenstöcke erheblich schädigt, indem es die Waben befällt. In diesen Waben werden Honig und Pollen gelagert. Gleichzeitig dienen sie der Entwicklung der Eier, Larven und Puppen. Aufgrund ihrer Größe wirkt die Europäische Hornisse häufig aggressiv. Die Verteufelung dieses Insekts ist jedoch unbegründet, da es normalerweise nur angreift, wenn es sich bedroht fühlt.

Die Asiatische Hornisse ist dagegen im Flug wesentlich wendiger als ihre europäische Verwandte. Sie kann über längere Zeit im Schwebeflug vor Bienenstöcken verharren. Außerdem ist sie in der Lage, in Gruppen und in schnellen Angriffswellen zuzustechen, wodurch es zu zahlreichen Stichen kommen kann. Für Bienen stellt sie eine echte Gefahr dar. Befindet sich ein Nest in Ihrem Garten, ist äußerste Vorsicht geboten!

KRIECHENDE TIERE UND INSEKTEN

Zecken

Die Zecke gehört zur Klasse der Spinnentiere und zur Unterklasse der Milben. Sie besitzt acht Beine. Ausgewachsene Zecken sind zwischen 2,5 und 4,5 mm lang und dunkelbraun gefärbt. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts und sind daher Parasiten. Zecken leben vor allem in gemäßigten Klimazonen, können sich jedoch sehr gut an Höhenlagen von bis zu 2.000 Metern und an unterschiedliche Feuchtigkeitsbedingungen anpassen. Zu ihren bevorzugten Lebensräumen gehören Waldränder, Lichtungen, die Umgebung von Waldwegen sowie Hecken in Laub- und Mischwäldern mit dichter Gras- und Strauchvegetation. Sie können sich auch in Gärten ansiedeln. Zecken klettern normalerweise bis auf Knie- oder Hüfthöhe. Sie sind während der warmen Jahreszeit aktiv. Bei Temperaturen unter 8 °C fallen sie in eine Art Winterruhe und werden inaktiv.

Zecken leben durchschnittlich drei bis sechs Jahre. Sie befallen Wirte wie Hunde, Vögel, Rehe oder Menschen und saugen über mehrere Tage Blut. Die Blutaufnahme dient der Entwicklung des Parasiten. Wenn eine Zecke vollständig mit Blut vollgesogen ist, kann ihr Gewicht bis auf das Zweihundertfache ansteigen. Dabei gibt sie einen Teil des Blutes zusammen mit ihren eigenen Sekreten zurück in die Wunde. Dadurch können Krankheitserreger in den Wirt eindringen. Anschließend fällt die vollgesogene Zecke von ihrem Wirt ab.

Zecken können für Menschen gefährlich sein. In der Schweiz tragen etwa 5 bis 30 % der Zecken das Bakterium Borrelia burgdorferi in sich, das die Lyme-Borreliose verursacht.

Woher stammt der Ausdruck „Lyme“?

Die Bezeichnung stammt von der kleinen Stadt Old Lyme im US-Bundesstaat Connecticut. Dort wurde die Lyme-Borreliose im Jahr 1975 erstmals als eigenständige Krankheit beschrieben.

SCHÜTZEN SIE SICH BEI SPAZIERGÄNGEN IN DER NÄHE VON WÄLDERN.

Spinnen

Spinnen haben einen starken Symbolcharakter und werden von etwa 40 bis 50 % der Bevölkerung gefürchtet. Diese Angst wird als Arachnophobie bezeichnet. Die meisten Spinnen sind für Menschen ungefährlich, da ihre Beißwerkzeuge zu klein sind, um die menschliche Haut zu durchdringen. Eine Ausnahme bilden bestimmte tropische Arten, deren Gift tödlich sein kann. Spinnen spielen eine sehr wichtige Rolle im Ökosystem, da sie pro Hektar bis zu 400 Millionen Insekten vertilgen können. Dazu gehören auch für den Menschen lästige Tiere wie Fliegen und Stechmücken.

Wenn die Außentemperaturen sinken, suchen Spinnen häufig Schutz in unseren Wohnungen. Dort weben sie ihre Netze. Mit bemerkenswerter Feinheit und Präzision fangen sie Insekten, die dem Netz zu nahe kommen. Sobald die Beute gefangen ist, hüllt die Spinne sie in einen Kokon aus Seide, die fünfmal widerstandsfähiger als Stahl sein kann. Da Spinnen keine feste Nahrung aufnehmen können, injizieren sie ihrer Beute Enzyme, die deren Körper verflüssigen, bevor sie ihn aussaugen. Die Seide dient außerdem dazu, die Eier einzuhüllen und zu schützen. Je nach Art kann eine Spinne zwischen einem Ei und mehreren Tausend Eiern legen.

Nur selten haben Spinnenbisse schwerwiegende Folgen. Nach einem Biss können Rötungen, Schwellungen und möglicherweise Muskelschmerzen auftreten.

Flöhe

Wie erkennt man einen Floh?

Flöhe sind zwischen 1 und 3 mm groß und rötlich oder bräunlich gefärbt. Es gibt verschiedene Floharten, beispielsweise Wasserflöhe sowie Hunde-, Katzen- und Menschenflöhe. Sie können an unterschiedlichen Körperstellen beißen und verursachen durch ihre Bewegung Juckreiz. Flöhe gelangen häufig mithilfe von Haustieren in Wohnungen. Dort springen sie umher und siedeln sich vor allem in Spalten, an Fußleisten und Türschwellen an, aber auch in Betten, Sesseln, Kleidungsstücken und unter Teppichen. Sie leben nicht dauerhaft auf unserem Körper. Wenn wir jedoch an ihnen vorbeigehen, springen sie auf uns und beißen zu. Flohbisse befinden sich daher besonders häufig an den Füßen und Beinen. Ein Flohbiss zeigt sich als kleiner roter Knubbel oder manchmal als Bläschen. In der Mitte befindet sich häufig eine blutfarbene Einstichstelle, die meist stark juckt. Normalerweise treten mehrere Bisse dicht nebeneinander und gruppenweise auf. Dadurch lassen sich Flohbisse besonders gut von Mückenstichen unterscheiden.

Entenflöhe

Bei den sogenannten „Entenflöhen“ handelt es sich um ein natürliches Phänomen, das nicht mit Umweltverschmutzung zusammenhängt.

Selbst an einem Strand mit einwandfreier Wasserhygiene kann das Risiko einer Badedermatitis bestehen, die umgangssprachlich auch als „Entenfloh“ bezeichnet wird. Sie tritt besonders in flachen, pflanzenreichen Gewässern mit Temperaturen von mehr als 20 °C auf. Diese Hauterkrankung wird durch die Larven eines Entenparasiten verursacht, die in die menschliche Oberhaut eindringen und starken Juckreiz auslösen. Glücklicherweise ist die Erkrankung normalerweise ungefährlich.

Kann die Cytamphology bei diesen Stichen, Hautreizungen, Juckreizbeschwerden und Dermatitiden hilfreich sein?

JA, im Bereich der Insektenabwehr bietet die Cytamphology zwei Produkte an:

401 und 402

Die Cytamphology nutzt die pflanzlichen Wirkstoffe in ihrer höchsten energetischen Form und soll es den Zellen ermöglichen, ihr Gleichgewicht wiederzufinden.

401 und 402 sind keine Insektizide und töten die Insekten daher nicht. Es handelt sich um Insektenabwehrmittel, die vorbeugend eingesetzt werden. Vor einem Spaziergang im Wald, dem Baden oder dem Rasenmähen werden einige Tropfen 401 oder 402 auf die unbedeckten Körperstellen aufgetragen. Diese Produkte sollen das Hautmilieu verändern, sodass Stechmücken, Zecken oder Flöhe Arme, Beine und andere Körperbereiche nicht mehr als geeignete Wirtsflächen wahrnehmen.

Ist bereits ein Stich oder Biss vorhanden, sollte das Produkt unverzüglich auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Es soll schnell ein angenehmes Gefühl entstehen. Die Anwendung kann mehrmals täglich wiederholt werden, um die Beschwerden zu lindern und Juckreiz zu vermeiden.

401 hält vorbeugend fliegende Insekten wie Stechmücken, Hornissen und Wespen fern und wirkt somit als Repellent.

Bei bereits erfolgten Stichen soll es die Schmerzen lindern.

Dosierung: Mindestens 3 Tropfen auf die Haut, beispielsweise auf Gesicht, Arme oder Beine, auftragen, um Insekten fernzuhalten und die Beschwerden nach Stichen zu behandeln.

402 hält vorbeugend kriechende Tiere und Insekten wie Zecken, Spinnen und Flöhe fern und wirkt somit als Repellent.

Bei bereits vorhandenen Bissen oder Stichen soll es Schmerzen und Juckreiz lindern.

Dosierung: Die unbedeckten Körperstellen einreiben, um die Tiere fernzuhalten und die Beschwerden nach einem Biss oder Stich zu behandeln. Mindestens 3 Tropfen im Gesicht und jeweils 3 Tropfen auf jedem Arm auftragen.

HINWEIS: NACH EINEM ZECKENBISS WIRD EINE ANWENDUNG VON 068 EMPFOHLEN: EINMAL TÄGLICH 3 TROPFEN ORAL EINNEHMEN.

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